So fühlt sich das Leben mit der Angst vor Erbrechen an

Symptome von Angst sich zu übergeben

Emetophobie ist eine häufige Angststörung, die sich in einer starken Angst vor dem Erbrechen, sowohl dem eigenen als auch dem anderer Menschen, äußert. Sie kann großes Unbehagen verursachen, das tägliche Leben beeinträchtigen und ist eine der häufigsten spezifischen Phobien.

Emetophobie und Magen-Darm – Was die Angst vor Erbrechen triggert

Die Angst vorm Erbrechen (Emetophobie) wird durch viele unterschiedliche Trigger ausgelöst, unter anderem durch Themen wie den Magen-Darm-Virus. Dies kann dazu führen, dass Betroffene ihre Kinder nicht in die KiTa schicken oder sie sehr häufig und vorsorglich desinfizieren.

Die Angst vor dem Erbrechen – Typische Symptome

Betroffene von Emetophobie kontrollieren in hohem Maße das Haltbarkeitsdatum von Lebensmitteln um sich vor dem Erbrechen zu schützen. Sie schmeißen Essen weg, auch wenn es noch gut riecht und aussieht aus Furcht sich übergeben zu müssen, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum naht.

Die Angst vorm Erbrechen beeinträchtigt das Essverhalten

Die Angst vor dem Erbrechen führt oft zu eingeschränktem Essverhalten. Betroffene meiden Lebensmittel, die als potenziell gefährlich angesehen werden, wie rohes Geflügel, Fisch oder Speisen mit rohen Eiern. Restaurantbesuche sind selten, und Untergewicht sowie soziale Isolation sind mögliche Folgen. Emetophobie wird oft falsch als Magersucht diagnostiziert!

Emetophobie und die Angst vor Lebensmittelvergiftungen

Für Menschen mit Emetophobie sind Situationen wie Sushi essen oft mit Angst vor Lebensmittelvergiftungen verbunden. Obwohl sie mitgehen möchten, reagiert der Körper mit Abwehr und Panik. Diese Angst ist keine Einbildung, sondern entsteht durch unbewusste Prozesse und Horrorszenarien. Die Bewältigung der Phobie erfordert die Arbeit an diesen Auslösern.

Nicht schwanger werden – wegen der Angst zu Erbrechen

Emetophobie ist eine panische und tief verwurzelte Angst vor dem Erbrechen und mehr als nur eine Abneigung dagegen. Sie kann das Leben erheblich einschränken und in Extremfällen sogar eine Schwangerschaft unmöglich machen. Obwohl die Angst auf bewusster Ebene übertrieben wirkt, entstehen ihre Auslöser unbewusst, ähnlich wie bei anderen Phobien wie Höhenangst.

Bus fahren? Schwer möglich bei Angst vorm Übergeben

Öffentliche Verkehrsmittel wie der Bus sind für Menschen mit Emetophobie eine Horrorvorstellung, weil sie Angst haben, sich darin zu übergeben. Angst vor Kontrollverlust, Ohnmacht, Ersticken, Blamage und Panik. Verschiedene Szenarien laufen dabei unbewusst ab. Moderne therapeutische Methoden helfen, die unbewussten Prozesse zu verändern, die diese spezifische Angst verursachen.

Angst sich zu übergeben – ständig Fluchtwege suchen

Du suchst ständig Fluchtwege? Auch in der Schule? Wegrennen ist ein Überlebensreflex, wenn Gefahr droht. Fühlst du dich unsicher, angespannt, hast Angst dich zu übergeben? Hast Angst die Kontrolle über deinen Körper zu verlieren und Angst, dass alle mitbekommen wie du dich übergibst? Dann leidest du sehr wahrscheinlich an Emetophobie. Das ist eine spezifische Angst vorm Erbrechen.

Angst zu erbrechen – Feiern gehen? – Unmöglich!

Emetophobie macht es Betroffenen oft unmöglich, Clubs oder Feiern zu besuchen, da der Anblick oder das Geräusch von Erbrechen starke Angst auslöst. Diese Angststörung kann das tägliche Leben stark beeinträchtigen, zu Isolation führen, den Alltag belasten und ständige Sorge um Erbrechen hervorrufen, sodass Betroffene oft wichtige soziale Kontakte und Aktivitäten meiden.

Symptome von Angst sich zu übergeben

Emetophobie: Vom Kloß im Hals bis hin zu Panikattacken

Emetophobie kann zu gestörtem Essverhalten führen und mit körperlichen Symptomen wie Übelkeit, Magenschmerzen und Durchfall einhergehen.
Panikattacken, die durch alles ausgelöst werden, was mit Erbrechen zu tun hat, sind ebenfalls typisch.
Diese Angststörung beginnt oft in der Kindheit und kann zu sozialer Isolation führen.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Diagnose von Emetophobie oft schwierig ist, da sie häufig mit anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen und anderen Angststörungen einhergeht.

Die Ängste der Emetophobiker

Kontrollverlust, Erstickungsängste, Furcht zu Sterben

Menschen mit Emetophobie fürchten sich davor, selbst zu erbrechen oder Zeuge zu werden, wie andere erbrechen.
Diese Angst geht oft mit der Befürchtung einher, dabei unendliches Leiden zu erfahren, zu sterben oder die Kontrolle über sich selbst zu verlieren.
Bei Müttern von kleinen Kindern besteht häufig die extreme Sorge ihren Kindern nicht helfen zu können, wenn diese erbrechen müssen.
Es ist auch häufig, dass Emetophobiker Medien und Gespräche vermeiden, die das Thema Erbrechen behandeln.

Die Auswirkungen auf das Leben von Betroffenen

Emetophobie bedeutet: Ein wirklich “übles Leben”

Emetophobie, oder Vomitophobie, kann das tägliche Leben stark beeinträchtigen. Betroffene vermeiden oft Aktivitäten wie Reisen, gesellschaftliche Veranstaltungen und das Probieren neuer Lebensmittel, was zu sozialem Rückzug und selektiven Essstörungen führt. Sie entwickeln zwanghafte Verhaltensweisen, wie häufiges Händewaschen und das Mitführen einer Plastiktüte. In schweren Fällen kann die Angst Arbeit, Schule und Beziehungen beeinträchtigen und körperliche Symptome wie Übelkeit und Durchfall verursachen.

Welche Orte werden bei Angst vorm Erbrechen vermieden?

Du fühlst dich fast nirgendwo wirklich sicher?

Menschen mit Emetophobie meiden oft Orte und Situationen, die sie mit Erbrechen in Verbindung bringen, darunter:

• Volksfeste
• Krankenhäuser
• Bars
• Restaurants & Imbisse
• Reisen in Flugzeugen oder auf Schiffen
• Autofahrten auf Autobahnen
• Partys
• KiTa und Schule, wenn „Magen-Darm“ umgeht

Sogar eine Schwangerschaft wird oft vermieden, da die Angst vorm Erbrechen starken Einfluss auf diese Entscheidung hat.

Das Essverhalten bei der Angst vorm Übergeben         

Von der Kontrolle des Haltbarkeitsdatums bis hin zur Ernährung von Schonkost

Die Angst vor dem Erbrechen führt oft zu eingeschränktem Essverhalten.
Betroffene meiden Lebensmittel, die als potenziell gefährlich angesehen werden, wie rohes Geflügel, Fisch oder Speisen mit rohen Eiern.
Sie legen großen Wert auf Hygiene und das Haltbarkeitsdatum von Lebensmitteln.
Restaurantbesuche sind selten, und Untergewicht sowie soziale Isolation sind mögliche Folgen.

Angst vor Keimen und Bakterien bei Emetophobie

Horrorszenarien im Kopf, wenn “Magen-Darm” umgeht

Zusätzlich zur Angst vor Erbrechen haben Menschen mit Emetophobie oft auch eine starke Angst vor Krankheiten, die mit Erbrechen einhergehen können.
Sie neigen dazu, sich häufig die Hände zu waschen oder den gesamten Körper zu reinigen, um eine Infektion zu verhindern.
Selbst eine einfache Bemerkung wie “Es geht wieder die Magen-Darm-Grippe um” kann starke Ängste und Waschrituale auslösen.

Missbrauch von Medikamenten bei Emetophobie

Patienten mit der Angst vorm Erbrechen riskieren ihren Körper langfristig zu schädigen

Um sich vor Erbrechen zu schützen, nehmen viele Betroffene vorbeugend Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen ein.
Diese sind normalerweise rezeptpflichtig und werden beispielsweise bei Chemotherapie oder Reiseübelkeit eingesetzt.
Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Erschöpfung, Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafprobleme, Verstopfung oder Durchfall sind möglich.
Die Einnahme der Medikamente verschlimmert in den meisten Fällen nur noch die Symptomatik, weil der Körper sich an sie gewöhnt und sie immer weniger helfen.

Wie entsteht Emetophobie?           

Traumatische Erfahrungen als häufigste Ursache

Die Ursachen für die Entwicklung von Emetophobie sind vielfältig und nicht immer eindeutig.
Viele Betroffene erinnern sich an traumatische Ereignisse, die die Phobie ausgelöst haben könnten, wie beispielsweise eine schwere Lebensmittelvergiftung. Manchmal ist der Zeitpunkt, an dem die Phobie entstanden ist, unklar.
Dennoch können bei genauer Befragung der Betroffenen unbewusste Ängste und innere Horrorszenarien zutage treten, die mit der Emetophobie in Verbindung stehen.

Psychologische Hypnotherapie bei Angst vorm brechen

Nutze die Kraft unbewusster Prozesse

Die Emetophobie entsteht oft durch zu intensive mentale Horrorszenarien.
Hier setzt die Hypnotherapie an, da sie die Kraft des Unterbewusstseins nutzt.
Hypnotherapie ist der Schlüssel zu deinem Unterbewusstsein.
Hypnose kann helfen, diese negativen Gedankenmuster aufzubrechen und die Angstsymptome zu lindern.
Sie ist ein wertvoller Ansatz, um Menschen mit Emetophobie auf dem Weg zur Genesung zu unterstützen.

Emetophobie behandeln lassen

Die Angst vorm sich Übergeben ist heilbar

Emetophobie ist eine ernsthafte Angststörung, die das Leben der Betroffenen erheblich beeinflussen kann.
Wenn du oder jemand, den du kennst, unter dieser Phobie leidet, zögere nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Stephanie Ferretti steht dir gerne zur Verfügung, um dir auf deinem Weg zur Überwindung dieser Angststörung zu helfen. 
Wir hoffen, diese Informationen helfen dir dabei, die Emetophobie besser zu verstehen und einen Weg zur Heilung aufzuzeigen. Du bist nicht allein, und es gibt Unterstützung für dich.

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